Orthopädische Implantate

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    Orthopädische Implantate ist der Überbegriff für eine große Anzahl von künstlichen Bauteilen die Gelenke im Körper ersetzen können z.B. Hüfte, Knie, Finger und Schulter. Orthopädische Implantate werden inzwischen in allen Bevölkerungsschichten als Ersatz für arthritische oder geschädigte Gelenke eingesetzt. Die Kombination von steigendem Lebensalter und der zunehmende Einsatz bei jüngeren Menschen erhöhen die Anforderungen an die Hersteller bezüglich der Lebensdauer der Implantate.

    Für Hüftimplantate ist die Formabweichung von Kopf- und Hüftgelenkpfanne ist kritisches Merkmal für die Belastbarkeit. Der häufigste Ausfallgrund ist jedoch die Abnutzung, vor allem die abgetragenen Partikel. Zum Beispiel ist der übliche Grund für die Veränderung der femoralen Kochenmasse die Osteolyse ( Abbau von Knochensubstanz). Obwohl noch nicht vollständig bekannt, werden verschiedene Faktoren als Ursache angenommen ;zum Beispiel Reaktionen auf Fremdkörper (Abriebpartikel). Die Vermeidung von Abrieb ist deshalb ein besonders kritisches Merkmal für Hüftgelenke. Diese Anforderung äußert sich üblicherweise in besonder engen Toleranzen für die Oberflächengüte. Die Herstellung von Hüftgelenken ist in internationalen Normen geregelt( ISO 7206 (Teil I - VIII)).

    Die Anforderungen für Kniegelenke ( oder andere orthopädische Implantaten) sind ähnlich der Anforderungen für Hüftgelenke in Bezug auf Form- und Oberflächencharakterisierung. Taylor Hobson bietet den Herstellern dieser Implantate eine große Auswahl an Messgeräten die Lösungen für ihre speziellen Anforderungen. Ein Auswahl der Messgeräte finden Sie unten aufgeführt.

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