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Wie messen wir die Oberflächenrauheit??

IIn der Vergangenheit wurde die Oberflächenbeschaffenheit durch den Prüfer entweder mit den Augen oder sogar mit dem Fingernagel beurteilt. Um die Oberflächenbeschaffenheit besser zu bewerten, müssen wir ein allerdings genaueres Messverfahren verwenden. Ein typisches Oberflächenmessgerät besteht aus einem Taster mit einer kleinen Diamantspitze (die Analogie zum Fingernagel), einem Messwertaufnehmer, einem Bezug für den Verfahrweg und einem Prozessor. Die Oberfläche wird gemessen, indem der Taster über die Oberfläche bewegt wird. Wenn sich der Taster entlang der Oberfläche auf und ab bewegt, wandelt der Messwertaufnehmer diese Bewegung in ein Signal um, welches dann an einen Prozessor weitergeleitet wird, der es in ein Signal und normalerweise in ein visuelles Profil umwandelt.
Für eine korrekte Datenerfassung muss das Messgerät in einer geraden Linie über die Oberfläche geführt werden, so dass nur die Tastspitze der zu prüfenden Oberfläche folgt. Dies geschieht unter Verwendung eines Geradheitsbezugs. Dieser kann aus einer Art Geradführung bestehen, die normalerweise geläppt oder mit einer kleinen Geradheitstoleranz präzisionsgeschliffen wird. Bei kleinen tragbaren Instrumenten ist dies nicht immer eine gute Option und kann zu den Kosten des Instruments beitragen. In diesen Fällen ist es möglich, einen alternativen Bezug zu verwenden – üblicherweise ist dies eine Kufe.